|
Ein Mann stieg die Berge hoch hinauf, wo der Wind das Elfengeflüster mit sich schwingt und den Klang des Baches mitschweben lässt. Die Luft schmeckte nach bekannten, sehr vertrauten Gewürzen und Kräutern, so dass sich seine Leib und Seele in diesem Geruch wohl fühlten. Sein verlangen danach rief ihn zu den grünen Tälern und Hochebenen dieser wunderschönen Gegend. Er wusste, dass er nicht alleine sein wird, denn die alten Herren warteten sehnsüchtig auf ihn.
Sein Schwert damals ließ Erinnerungen nach, bis auf den heutigen Tag. Er war ein Freiheitskämpfer, dessen Klan bis in die alten Zeiten erinnern lässt. Doch nicht nur der Geruch zieht den Mann in diese Gegend, sondern irgendetwas, was mit Worten nicht erklärbar scheint, so sehr es auch plausibel sein mag und ehrenvoll, nun, es muss nicht alles was nicht Schein trügt mit Worten zu fassen sein. Im Grunde genommen genügt es, dem Gespür freien Lauf zu beherbergen, denn es tut gut.
Seine Schritte schallen in der Wiese zu einem Rhythmus, der an Schnelligkeit gewinnt. Anhaltende Tränen tragen sein Kinn zum Wackeln. Er weiß, der Zeitpunkt naht um Fragen, Antworten in Echo-Gesang zu empfangen.
Oh lasset die Geigen spielen, tanzend mit den Harfen und Dudelsäcken, denn die Muse erwacht mit diesen mystischen Klängen. Es ist etwas Wunderbares, eine unvorhersehbare und immer mit fragende Erscheinung, einer Muse beim Tanzen zuzusehen.
Seine Hände umfassen das Gras der Wiese, er kniet nieder, lässt den Geruch dieser Weide noch mal seine unbewussten Erinnerungen erwachen, steht auf und schaut in die Ferne: Hier ist es, das nun so lange, unerreichbare und doch vielleicht gewisse Land, das nun die Sehnsucht stillt. Sein lauter Schrei lässt alles Lebende, inklusive der Bäume und des Windes erwecken, in mancher Hinsicht sogar erschrecken. Der Ruf der Wiederkehr hinterlässt Spuren, die alten Herren und die Muse begrüßen ihn.
Heute Abend feiert das Abendland und lässt seine Klänge über das Dorf klingen, singend hört man die Worte „Es lebe die Liebe“. Und jede Frage lässt Ruhe in diese Mann kehren.
Ich bin wieder daheim!
By Gossi (bridada@hotmail.com)
|
|